
In der ersten Rauhnacht öffnet sich der Schleier zwischen den Welten ein wenig weiter. Die Nacht wird zu einer stillen Tür, hinter der sich die Vergangenheit in sanften Schatten schminkt und die Zukunft in stillen Winkeln zu flüstern beginnt. Es ist die Zeit des ersten Atemzugs im Zyklus der Rauhnächte: ein Moment, in dem das Gehen, das Hören und das Sein sich gegenseitig prüfen und neu ordnen.
Reinigung und Neubeginn: Die Dunkelheit der Nacht lädt dich dazu ein, Ballast loszulassen, Altes zu erkennen und Platz für neues zu schaffen.
Klarheit im Wunschtraum: In dieser Nacht zeigen sich Ziele, Wünsche und Hindernisse in einer klaren Form – wie Sterne, die sich im Dunst der Nacht zeigen.
Innere Begegnung: Du sprichst mit dem Selbst, hörst auf die innere Stimme und sammelst Mut, den nächsten Schritt zu gehen.
Geschichten der Vorfahren: Die Rauhnächte verbinden Zeit, Erinnerung und Ahnenwissen – unausgesprochene Weisheiten finden Gehör.
Stille und Spiegel: Die erste Rauhnacht spiegelt unsere Tiefe, unsere Ängste und Sehnsüchte. Wer hinschaut, entdeckt oft, was längst in uns ruht.
Reinigung durch Bewusstsein: Bewusstes Loslassen, auch durch Rituale, führt zu Klarheit im Herzen.
Wandel in kleinen Schritten: Grosse Veränderungen beginnen oft mit einer kleinen. behutsamen Entscheidung.
Salbei oder Salbeiblätter: Reinigungsritual, um energetische Last abzuschütteln. Zünde eine kleine Rauchschale oder eine räucherkohle an, lasse den Rauch sanft durch Raum und Geist ziehen.
Weisser Salbei & Lavendel: Reinigt und beruhigt, fördert die Klärung von Gedanken und innerem Frieden.
Rosmarin: Stärkt den Fokus, Klarheit und Mut, geeignet, um den Willen und die Zielrichtung zu unterstützen.
Weihrauch: Verbindet das Gehegte mit dem Göttlichen, schafft Raum für Stille und Gebet.
Zimtblatt oder Zimtstange: Wärme, Schutz und eine Einladung zu neuen Wegen.
Ritualvorschlag:
- Raum vorbereiten: Lege eine Kerze bereit, ein ruhiges Sitzkissen und eine Schale für die Kräuter
- Reinigung: Zünde Salbei vorsichtig an (vorsichtig auspusten) und lasse leichten Rauch durch den Raum ziehen, von der Tür zur Fensterseite hin.
- Fokus setzen: Schreibe in wenigen Sätzen auf, was du loslassen möchtest (Ängste, Erwartungen, Belastungen)
- Räucherzeremonie: Wechsle den Duft nach deinem Gefühl – Rosmarin für Klarheit, Lavendel für Ruhe, Weihrauch für Verbindung. Lasse jeden Duft eine Minute wirken.
- Dank und Einladung: Sprich leise deine Absicht aus, neue Wege zu gehen und dir selbst zu vertrauen.
- Verbrenne deinen Zettel (in eine feuerfeste Form geben) und überlasse damit deine Sorgen dem Feuer.
- Abschluss: Lösche Die Kerze sanft, nimm dir einen Moment der Stille, atme dreimal tief ein und aus, spüre den Moment in deinem Körper.
- Nach dem Ritual verbrenne den ersten deiner vorbereiteten dreizehn Wünsche.
Viel Freude beim Ausprobieren

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